JUNe/Dateitransfer
Aus RWTH Jabber
| | Dieser Artikel wird von den am Jabber University Network beteiligten Universitäten gemeinsam verwendet. Aus diesem Grund ist der Artikel allgemein gehalten und nicht spezifisch für eine bestimmte Universität. Dadurch sparen wir eine Menge Arbeit und können euch insgesamt eine umfangreichere Dokumentation bieten. |
Generell gibt es zwei Möglichkeiten Dateien über Jabber zu schicken. Man kann eine Datei über einen Proxy-Server oder auch direkt schicken. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Es sei hier darauf hingewiesen, dass der Dateitransfer, egal mit welcher Methode, immer unverschlüsselt abläuft. Es empfiehlt sich also ggf. die Datei vor dem Transfer z.B. mit PGP zu verschlüsseln.
Eine dritte Variante für den Dateitransfer ist das IBB-Protokoll. Dieses sollte jedoch nicht verwendet werden, da es den Server sehr stark belastet.
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[Bearbeiten] Proxy-Server
Läuft die Verbindung über einen Proxy-Server, vermittelt dieser die Verbindung. Dies ist für größere Dateien (> 100 MB) nicht zu empfehlen.
- Vorteil: leichte Konfiguration
- Nachteil: Verbindung ist langsamer, der Server wird mit dem Transfer belastet
Die Konfiguration beschränkt sich darauf, dass man in seinem Client die Adresse eines Proxy-Servers angibt. Wähle dazu einen passenden Proxy aus der Liste aus.
[Bearbeiten] Geschwindigkeitsverbesserung
Das Protokoll versucht normalerweise zuerst eine direkte Verbindung zum anderen Client aufzubauen. Wenn diese nicht konfiguriert ist wird auf den Timeout gewartet, was natürlich einige Zeit dauert. Bei Psi 0.11 kann man diese Zeit verkürzen, in dem man dem Client als externe Dateitransferadresse einfach localhost angibt. Hier kann der Client viel schneller feststellen, dass dies nicht funktioniert und direkt den Proxy benutzen.
[Bearbeiten] Liste von Proxyservern
Viele Proxyserver verweigern den Dienst, wenn nicht mindestens einer der am Transfer beteiligten Accounts ein lokaler Account ist. Sofern dein eigener Server einen Proxy betreibt, solltest du daher diesen wählen. Über die Service Discovery Funktion deines Jabber-Clients kannst du leicht herausfinden, ob dein Jabber-Server einen eigenen Proxy betreibt.
| Server | Proxy | Zielgruppe |
| RWTH Aachen | proxy.jabber.rwth-aachen.de | intern |
| Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg | proxy.jabber.fslab.de | intern |
| Hochschule Esslingen | proxy.xmpp.hs-esslingen.de | intern |
| Universität Hamburg | proxy.jabber.mafiasi.de | intern |
| Hochschule der Medien Stuttgart | proxy.messi.mi.hdm-stuttgart.de | intern |
| JabbIM | proxy.jabbim.cz | öffentlich |
[Bearbeiten] Direkt-Verbindung (P2P)
Bei einem Dateitransfer werden Dateien nicht über den Server geschickt. Die beiden Clients tauschen nur ihre IP-Adresse aus und schicken die Datei dann direkt. Dies ist insbesondere bei großen Dateien empfehlenswert.
- Vorteil: Höhere Geschwindigkeit, der Server wird entlastet.
- Nachteil: etwas aufwendige Konfiguration, der andere User kann die eigene IP-Adresse sehen
[Bearbeiten] Client konfigurieren
Für eine direkte Verbindung wird die externe IP-Adresse benötigt. Hat man eine feste IP-Adresse (z.B. aus dem Netzwerk deiner Uni) kann man diese direkt im Client angeben. Hat man aber eine dynamische IP-Adresse (z.B. DSL-Verdindung), so muss die IP-Adresse immer aktualisiert werden wenn sie sich ändert. Hat man einen Router, so muss man dessen externe IP angeben. Da das ständige ändern von Hand ziemlich umständlich ist, bietet sich dafür ein Dienst wie DynDNS an. Viele Heim-Router können DynDNS-Domains selbstständig aktualisieren. Im Feld für die IP trägt man dann einfach den Domainnamen ein. (Providerliste von Anbietern dynamischer Domains.)
Den Port kann man frei wählen, jedoch sollte man darauf achten, dass er nicht durch eine Firewall oder einen Router blockiert wird.
[Bearbeiten] Router konfigurieren
Hinweis: Der folgende Abschnitt ist nur relevant sofern man hinter einem Router sitzt, was bei einer normalen DSL-Verbindung häufig der Fall ist.
Der Router muss der im Client angegebene Port an den richtigen Rechner im lokalen Netzwerk weitergeleitet werden (Port-Forwarding). Dies geht meistens recht einfach über das Webinterface deines Routers.
[Bearbeiten] FRITZ!Box Fon WLAN 7170
[Bearbeiten] Netgear RP614v2
[Bearbeiten] IBB-Protokoll
Beim IBB-Protokoll (In-Band Bytestream, XEP-0047) wird die Datei je nach Client in winzige Stücke zerlegt und in gewöhnliche Jabber-Nachrichten verpackt. Bei kleinen Dateien (< 1 MB) stellt dies kein Problem dar. Aber verwendet man z.B. Miranda werden bereits bei einer 10 MB Datei mehr als 5000 Pakete durch den Server gejagt. Bei den im Uni-Netz üblichen Bandbreiten geschieht dies zudem innerhalb von Sekunden. Des weiteren wird die Datenmenge durch die Kodierung (XML/Base64) um 30-50% größer und der Server muss die Daten wie normale Chat-Nachrichten behandeln.
Der Server wird also unnötig belastet. Aus diesem Grund sollte dieses Verfahren nicht verwendet werden.





